Bei der Multiplen Sklerose (MS) handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung des Gehirns und / oder des Rückenmarks, die durch eine Schädigung durch körpereigene Abwehrzellen verursacht wird. Hierdurch kommt es zu einer Schädigung der Nervenscheiden und ggf. auch der Nervenstränge. Typische Beschwerden wie einseitige Sehstörungen, Taubheitsgefühle, Doppelbilder  oder Lähmungserscheinungen treten bei der MS meist bei jüngeren Patienten auf. Die Beschwerden können jedoch sehr vielfältig sein. Zur weiteren Einordnung sind eine MRT-Untersuchung des Gehirns und des Rückenmarks, eine Lumbalpunktion, bestimmte Blutanalysen sowie die Messung von Evozierten Potentialen wie SSEP, VEP und AEP sinnvoll.

In kaum einem Gebiet der Neurologie wurden in den letzten Jahren so viele neue und zum Teil bahnbrechende Medikamente den Patienten zur Verfügung gestellt wie bei der Multiplen Sklerose. Auch wenn die Erkrankung nach wie vor nicht heilbar ist, so hat sie Behandlungsmöglichkeit in den letzten Jahren dramatisch gebessert.

Nach der Diagnosestellung wird gemeinsam mit Ihnen die Auswahl des richtigen Medikamentes getroffen und es erfolgt eine Schulung durch die speziell ausgebildete MS-nurse Frau Beutel.

 

Wichtige links:
http://www.kompetenznetz-multiplesklerose.de
www.dmsg.de