Das EEG  ist vor allem für die Diagnose von Epilepsien und anderen anfallsartigen Erkrankungen wichtig. Es kann helfen, zu entscheiden, welche Form einer Epilepsie vorliegt oder ob ein erhöhtes Risiko für weitere Anfälle besteht. Unter bestimmten Bedingungen kann das EEG helfen, die richtigen Medikamente und die richtige Dosierung zu festzulegen.

Bei Patienten, die unter Einschränkungen ihrer geistigen Leistungsfähigkeit leiden, kann das EEG wichtige Hinweise liefern, ob es sich zum Beispiel bei älteren Menschen möglicherweise um eine Demenz handeln kann. Bei Patienten, die bestimmte Medikamente wie zum Beispiel Antiepileptika, Antidepressive oder Neuroleptika einnehmen, können sich im EEG Zeichen einer Überdosierung finden. Aber auch nach Schlaganfällen oder bei Tumoren des Gehirns ist das EEG oft verändert.

Wichtig ist, dass die Untersuchung in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre stattfindet. Unter bestimmten Bedingungen werden noch sogenannte Aktivierungsmethoden wie Hyperventilation (tiefes Ein- und Ausatmen für 3 Minuten) oder Fotostimulation („Blitzlicht“). Dies wird Ihnen bei der Untersuchung ausführlich erklärt werden.